
EU-Indien-Abkommen ist ein Schlüssel für Europas wirtschaftliche Stärke und strategische Souveränität
Douglas Hoyos: „Nun ist es fix, der Weg für das Mercosur-Abkommen ist endlich frei.“

© NEOS
„Mehr als ein Vierteljahrhundert ist über das EU-Mercosur-Abkommen verhandelt worden, heute wurde der Weg endlich frei gemacht“, sagt NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos zum positiven Ausgang der Verhandlungen in Brüssel.
Hoyos bedauert allerdings, dass es trotz des Meinungsumschwungs in Teilen der ÖVP nicht gelungen ist, Österreichs Nein zu Mercosur offiziell zu ändern. „Es bringt wenig, dass der Wirtschaftsbund das Abkommen jetzt begrüßt, wenn sich die Beharrungskräfte letztlich durchgesetzt und eine Aufhebung des alten Parlamentsbeschlusses verhindert haben.“
NEOS seien die einzige Partei in Österreich, die geschlossen hinter dem Mercosur-Abkommen stehen und sich immer dafür stark gemacht haben, betont der Generalsekretär. „Freihandel ist für unsere Wirtschaft einfach von enormer Bedeutung – gerade jetzt, da die Unberechenbarkeit von Trump den Druck auf die heimischen Betriebe weiter erhöht. Deshalb muss Europa jetzt mutig voranschreiten und gestalten, statt zu blockieren.“
Das Abkommen sichere in Österreich Arbeitsplätze und Wohlstand und sei ein wichtiger Booster für die angeschlagene heimische Wirtschaft, betont Hoyos. „Wer also weiterhin Mercosur schlechtredet und das Abkommen bekämpft, gefährdet Jobs und wirtschaftliche Stabilität - gerade in einem Land wie Österreich, das so stark vom Außenhandel lebt, ist das fatal.“

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